Spezialisierungen Dr. Kornetzky


Spezialisiert auf Kniegelenks- und Schulterbeschwerden


Knie- und Schultererkrankungen, minimal invasive (arthroskopische) Operationen an den großen Gelenken.


Die Arthroskopie, zu deutsch Gelenkspiegelung, ist ein seit vielen Jahren bewährtes, anerkanntes und sehr nützliches Verfahren an den verschiedensten Gelenken des Menschen und wird bei sehr vielen verschiedenen Gelenkerkrankungen angewendet.

Schon zu meinen Klinikzeiten in der Facharztausbildung habe ich mit der Spezialisierung auf diesem Gebiet der orthopädischen Chirurgie begonnen und habe seitdem insgesamt wohl an die 5000 Patienten arthroskopisch operiert. Die Eingriffe fanden und finden überwiegend am Kniegelenk und am Schultergelenk statt, es wurden jedoch auch immer wieder andere Gelenke, wie z.B. das Obere Sprunggelenk bei entsprechenden Indikationen erfolgreich operiert.

Eine arthroskopische Operation findet im Allgemeinen unter einer Vollnarkose statt, diese werden aufgrund modernster Narkosemittel und neuester Techniken heutzutage allermeistens sehr gut vertragen und sind durch den Narkosearzt sehr genau steuerbar. Meistens erfolgt der Eingriff ambulant.

Nach dem sterilen Abwaschen und Abdecken des Operationsgebietes werden 2 bis 3 kleine, nur ca. 1 cm lange Hautinzisionen an genau definierten Stellen der zu operierenden Gelenke angebracht und durch diese dann zum Einen das Arthroskop, also die Kamera in Form eines dünnen Stabes sehr vorsichtig in das Gelenk eingeführt (diese Kamera ist dann über eine Videokette mit einem Bildschirm verbunden und der Operateur kann auf dem Bildschirm das Gelenk inspizieren und operieren), zum Anderen werden über den zweiten oder gar dritten Zugang (ebenfalls ein kleines „Loch“ in der Haut) feine Arbeitsgeräte eingebracht, mit denen dann verschiedenste Operationen durchgeführt werden können. Hierdurch können teils hochkomplizierte Eingriffe sehr schonend und oft schnell durchgeführt werden. Nach dem Eingriff wird ein lokal wirksames Schmerzmittel in das operierte Gelenk injiziert, um die postoperativen Schmerzen möglichst sofort und optimal einzudämmen. Zum Abschluss werden die Hautinzisionen entweder zugenäht oder sogar nur mit kleinen Pflasterstreifen zugeklebt, ein steriler Verband und ggf. eine Schiene werden angelegt. Dann wacht der Patient auf und wird ca. 2 Stunden lang überwacht und mit den notwendigen Medikamenten versorgt. Nach kurzer Zeit kann der Patient schon wieder abgeholt werden – selber Autofahren ist nach einem solchen Eingriff nicht möglich. Am Abend der Operation erkundige ich mich telefonisch nach Ihrem Wohlergehen.
Am ersten Tage nach der Operation sehe ich die PatientInnen in der Sprechstunde, ich führe einen Verbandswechsel durch und bespreche mit ihnen genau die Operation und das weitere Vorgehen, alle notwendigen Rezepte z.B. über Schmerzmittel, Physiotherapie und eine Krankschreibung werden dann ausgestellt.

Am Kniegelenk kann eine Arthroskopie sinnvoll sein z.B. bei degenerativen Meniskusschäden und Meniskusverletzungen (im Sinne einer Teilentfernung eines gerissenen Meniskusstückes oder einer Naht eines gerissenen Meniskus), bei Knorpelschäden (z.B.im Sinne einer Abrasionsarthroplastik), bei Arthrose (im Sinne einer Gelenkspülung), bei Kniescheibenlateralisation (z.B. ein sog. laterales release), zur Entfernung freier Gelenkkörper oder es kann eine Anbohrung (z.B. bei Osteochondrosis dissecans) sinnvoll sein.

Am Schultergelenk kann eine Arthroskopie sinnvoll sein z.B. bei einem sog. Impingement (Engpass) –Syndrom mit subacromialer Dekompression und Akromioplastik, bei einer unter dem Schulterdach stattfindenden Schleimbeutelentzündung, bei einer Kalkschulter zur Entfernung des Kalkherdes oder z.B. auch bei Arthrose des Schultereckgelenkes (im Sinne einer sog. lateralen Klavikularesektion). Speziell an der Schulter gibt es noch etliche weitere standardisierte Indikationen, z.B. die Rotatorenmanschette und die Bizepssehne betreffend.

Am Oberen Sprunggelenk kann eine Arthroskopie sinnvoll sein z.B. bei Arthrose zur Gelenkspülung und Abtragung von störenden Knochenkanten und -Ausziehungen (Osteophytenabtragung), zur Entfernung freier Gelenkkörper oder z.B. auch zur Anbohrung bei einer sog. Osteochondrosis dissecans.

An nicht arthroskopischen Operationen führe ich regelmäßig ambulant spezialisierte Eingriffe an der Hand (Operation bei Karpaltunnelsyndrom, Operation bei Schnellendem Finger), am Fuß ( Operation bei Großzehengrundgelenksarthrose, Operation bei Hammerzehen) und am Ellenbogen z.B. die Operation bei chronischem Tennisellbogen durch.

Alle Eingriffe finden seit mehr als 10 Jahren in guter Zusammenarbeit mit und im MVZ Ottobrunn ambulant statt, die Narkosen werden dort von Frau Dr. Gabi Heemken durchgeführt.